Sonntag, 3. August 2008
Mama und Papa in Singapore + Rawa 15-19.05.08
Tauchen auf Pulau Dayang, 28-30.03.08
Viel mehr gibt's eigentlich auch nicht zu Dayang zu sagen. Ich war ja nun schon das dritte Mal dort. Dayang ist nichts im Vergleich zu Bali oder den Philippinen, aber die Insel ist halt sehr gut per Bus und Boot zu erreichen und eignet sich somit gut fuer einen Wochenendtrip. Da wir allein von Siemens 10 Leute waren, die mit nach Dayang gefahren sind, war es aber ein sehr witziger Trip. Aber nun bin ich froh erstmal ein paar Wochenden ganz entspannt in Singapore zu verbringen :-)
Ashar and me :-)
Didi und der Versuch die Boje zu werfen
Bali, 20-23.03.08
Donnerstag, 13. März 2008
Richtigstellung - Sipadan
Also nun noch mal richtig gestellt: Wir haben auf Sipadan gewohnt wie die ... wie war das nochmal Birgitta? DIE MALYAISCHEN SEEZIGEUNER!
Also ist das nicht ungefaehr das gleiche wie die zigeunischen Seefahrer???? Ach das kommt davon, wenn ich der Birgitta nie richtig zuhoere.
Auf jeden Fall war das ein ganz grossartiger Urlaub :-)
Dienstag, 12. Februar 2008
Tauchen auf Sipadan/Kapalai (Borneo), 05-11 Feb
Nach einiger Zeit ohne Reisen stand nun endlich wieder ein kleiner Urlaub an.Birgitta und ich haben die 2 Feiertage an Chinese New Year genutzt und sind nach Sipadan zum Tauchen gefahren. Insgesamt 6 Tage und 5 Nächte. Sipadan ist eine Insel die zum Malaysischen Teil von Borneo gehört. Allerdings haben wir nicht direkt auf der Insel gewohnt, sondern auf Kapalai. Das ist ein, auf einer Sandbank mitten im Meer, gebautes Resort. Birgitta würde nun sagen "wir haben gewohnt wie die zigeunischen Seefahrer" :-) Aber nun mal von Anfang an.
Um sieben Uhr hieß es dann endlich "auf in den nächsten Flieger". Wir sind also von KL direkt nach Tawau geflogen, wo wir von der Reiseagentur schon empfangen wurden. Ein netter junger Mann hat uns abgeholt, der mit stolz geschwellter Brust mit uns zwei jungen Blondinen durch die Menschenmassen stolziert ist und seine wartenden Kollegen mal so richtig alt aussehen hat lassen. :-)
Nach einer einstündigen Fahrt sind wir dann in Semporna angekommen. Dank der perfekten Organisation konnten wir auch gleich mit der Fähre nach Kapalai übersetzen. Noch die einstündige Bootsfahrt und wir sind am Ziel unserer Träume angelangt.
Kapalai ist einfach ein traumhafter Ort. Das Resort ist auf einer Sandbank ins Meer gebaut und nirgends mit Festland verbunden. Wo man auch hinschaut, man sieht nur glasklares Meer. Es gibt insgesamt auch nur 50 Hütten, die alle auf Stelzen ins Wasser gebaut sind. Jede Hütte ist
An dem Tag unserer Ankunft hatten wir unseren ersten Orientation dive. Der war auch schon to
Leider konnte Birgitta am nächsten Tag nicht mit Tauchen, da sie Ohrenprobleme hatte. Brav wie ich bin, hab ich aber alle 3
Das war einer der tollsten Urlaube die ich je hatte.
Freitag, 30. November 2007
Tauchen in Dayang
So, nun kommtWir sind Freitagsabends direkt nach der Arbeit los gefahren. Wie immer in Malaysia hatten wir
Naja, aber wir sind heil in Mersing angekommen. In Mersing mussten wir erstmal auf das Boot warten. Da Kenny seine Gitarre dabei hatte war es ganz ok. Und ich habe meinen neuen
Um fünf Uhr morgens sind wir dann endlich auf Dayang angekommen. Dann wollten die uns erstmal die Gegend grob erklären ... Hmm???!!!! Sagt mir einfach den schnellsten Weg zum Bett. Alles andere hat bis morgen Zeit!
Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht oder besser ein paar Stunden i
Stingray
Octopus
Cuttlefish
Nach 3 Tauchgängen am ersten Tag hieß es dann fuer mich auch noch: Nachttauchgang. Es ist schon sehr anstrengend 4 Tauchgänge am Tag zu machen. Und jeder einzeln ging immer ungefähr eine Stunde. Das schlaucht schon. Aber ich wollte eben die Zeit so gut wie es ging ausnutzen. Und nachts sieht man einfach ganz andere Fische wie tagsüber. Nachts sieht man viele Krabben und ähnliches.

Einfach grandios. Und je öfter man taucht desto mehr Spass macht es. Man wird halt auch sicherer.
Völlig K.O. hiess es dann nur noch Abendessen und ab ins Bett. Denn am nächsten tag hieß es schon wieder um sechs aufstehen. Habe ich gesagt, dass tauchen Spass macht????? Nöööööööö.
Nach 2 weiteren Tauchgängen ging es leider auch schon wieder zurück nach Singapore. Schnell geduscht und noch mittag gegessen auf Dayang und dann mussten wir auch schon unser Boot kriegen. So ein Tauchwochenende ist schon immer sehr anstrengend, da es auch mit langen Fahrzeiten verbunden ist. Aber wenn man erstmal im Wasser ist und die tollen Fische sieht, dass fühlt man sich nur noch super wohl und nimmt alles andere in Kauf.
SIEMENS Teambuilding auf den Philippinen
2 Wochen später war ich auch schon wieder tauchen. Allerdings gibt es hier keine Bilder dazu. Wir hatten unser Teambuilding-Wochenende von Siemens auf den Philippinen. Jaaaa, schon zum 3 Mal war ich nun auch den Philippinen. Aber es ist auch immer wieder toll. Wir sind Freitags morgens los geflogen. Da wir knapp 50 Leute in der Abteilung sind, mussten wir 2 Flieger nehmen. Die 2. Gruppe ist dann erst am Samstag los geflogen. Nach der Ankunft waren wir erstmal lecker essen und auf dem Nighmarket. Der Nightmarket war nicht so der Hit und unsere Männer hat es gleich erstmal in ne Bar gezogen. Danach haben wir uns vorm Schlafengehen auch noch ne Massage gegönnt.
Am zweiten Tag bin ich mit einem Kollegen tauchen gegangen. Wenn man schon mal auf den Philippinen ist und Siemens den Flug zahlt, dann muss man das auch ausnutzen :-) Wir waren dann den ganzen Tag auf dem Boot und hatten 3 Tauchgänge. Die waren einfach spitzenklasse. 10 Mal besser wie in Malaysia. Nicht unbedingt von den Fischen selber, aber man sieht einfach viel mehr Fische. Und auch viel groesser. Oh, das war einfach klasse. Die Philippinen sind wirklich ein Tauchparadies.
Der nächste Tauchurlaub ist nun erst wieder im Februar geplant. Nach Sipadan. Das gehört zu Borneo und gehört auch zu den schönsten Plätzen weltweit. Die Touristenzahl auf Sipadan ist begrenzt, da sie die Insel schützen wollen und ab einer bestimmten Anzahl niemanden mehr dahin lassen. Wir werden dann 6 Tage dort sein und wohnen in Holzhütten die direkt auf einer Sandbank im Meer gebaut sind. D.h. man kann direkt vom Balkon ins Wasser springen und quasi lostauchen. Ist auch nicht so ganz billig das Vergnuegen, aber das muss man sich einfach ab und an gönnen. Nun bring ich mal den weisen Spruch einer Freundin an: "Das Leben ist keine Generalprobe"
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Rawa - ein kleines Stückchen Paradies
Montag, 13. August 2007
Tauchen auf Cebu (Philippinen)
Um vier Uhr morgens sind wir nach einem 3.5 Stunden Katatrophenflug dann auf Cebu gelandet. Der Flug war unglaublich unruhig und ich bin froh, dass Anne, unser kleiner Flug-Angsthase das überlebt hat. Zum Glück war unser Hotel ... naja, vielleicht sollte ich eher Baustelle sagen ... nicht weit vom Flughafen entfernt. Es war nun nicht das Traumhotel mit Strandlage. Aber das war überhaupt nicht schlimm. Tina und ich waren eh den ganzen Tag tauchen und die anderen beiden Mädels sind auf ne Insel gefahren. Wie auch schon bei meinem ersten Philippinen Urlaub muss ich sagen: einfach traumhaft. Das Wasser ist glasklar, die Menschen unglaublich nett und erst die Mango Shakes ... :-)
Am ersten Tag hatten wir 3 Tauchgänge. Einer schöner als der andere. Völlig erledigt sind wir dann abends zum Essen in die Stadt gefahren. Das Genie von Taxifahrer hatte natürlich überhaupt keine Ahnung und nach verzweifeltem Suchen haben wir uns einfach vor irgendeinem Restaurant absetzen lassen. Die haben geradezu auf uns gewartet. Besonders das grosse Buffet. :-)
Super lecker das Essen. Und ob ihr's glaubt oder nicht ... danach sind wir schnurstracks ins Resort und ins Bettchen gegangen. Oh Sorry, einen Absacker gab's noch im Resort. Aber der zählt ja nicht :-)
Am nächsten Morgen hieß es schon wieder früh aufstehen. Oh Mann, die Urlaube arten immer richtig in Stress aus.
Diesmal habe ich die Wahl unseres Tauchtrips getroffen. Tingo
Ich wusste schon, dass wenn man Haie dort sehen will, dann erst in 40m Tiefe. Da ich den Advanced Open Water Schein habe, kann ich ja auch so tief gehen. Aus diesem Grund hab ich den Trip ja gebucht. Zum Glück hab ich unseren Tauchlehrer nochmal gefragt wie's denn so abläuft. ... Wie? Wir gehen nur auf 20 Meter? Nee Junge nicht mit mir! Ich hab das volle Programm gebucht und lass mich doch nicht mit bunten Korallen abspeisen. Ich hab das Treffen mit dem Hai gebucht. Da Tina und ich alleine waren an dem Tag, musste er extra noch ne andere Lehrerin besorgen, die dann mit Tina auf 20 Meter Tiefe geht. Na und ... mir egal. In der Sache bin ich keinerlei Kompromisse eingegangen.
Wir sind auf 42 Meter Tiefe getaucht und haben vor einer Höhle gewartet. Hmm, nichts :-( Und dann hab ich ihn gesehen ... den grossen Weißen. Er war bestimmt 3 Meter gross. Er ist mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf mich zugeschwommen und ich konnte in seine schwarzen Augen schauen. Durch sein halb geöffnetes Maul konnte ich seine spitzen Zähne sehen. Und dann ungefähr einen Meter vor mir ist er noch abgedreht. Unglaublich...
Na gut, also ... er war ungefähr einen Meter gross, ist in zehn Meter Entfernung schnell an uns vorbei gehuscht, weil er wahrscheinlich mehr Angst vor uns hatte als wir vor ihm und aller Wahrscheinlichkeit nach war er ungefährlich.
Mit stolz geschwellter Brust bin ich aus dem Wasser und hab jedem von meinem Haierlebnis erzählt. Bin übrigens immernoch am erzählen :-)) Ich arbeite mich nun langsam vor und mein Ziel ist das Great Barrier Reef in Australien.
Bei dem Tagesausflug waren nur 2 Tauchgänge dabei. War aber genau richtig. Die Zeit zwischen den Tauchgängen
Gegen Nachmittag waren wir zurück und wollten noch gemütlich bei nem Shake den Tag ausklingen lassen. Ich glaube ja Tina hätte gern noch irgendwas gemacht. Sie hat den Barmann gefragt was es denn so zu sehen gibt in Cebu. Hmm, nicht viel war seine Aussage. Nen Monument in der Stadt. Also nee, bei aller Liebe. Ich fahr da bestimmt nicht rein um mir nen
Da wir aufgrund des Fluges am Samstag nicht mehr tauchen gehen konnten haben wir uns nen halben Tag einen Katamaran gemietet der uns auf eine Insel gebracht hat. Alle anderen haben sich auf so nem Teil zusammengequetscht und wir haben einen für uns alleine gemietet. Wie dekadent ... Habe ich erwähnt, dass wir 4 philippinische Maenner mit an Bord hatten? :-) Heijajei, das war deren Glückstag. Fast wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.
Es gab nicht wirklich einen Sandstrand auf der Insel, aber das Wasser war super und hat für alles entschädigt. Nachdem die Touristengruppe von Koreanern auch endlich wieder gegangen war, wurde es richtig idyllisch. Hätte grad noch einen Tag länger bleiben können. Aber ich werde auf jeden Fall nochmal irgendwann auf die Philippinen fliegen. Einfach traumhaft dortMontag, 25. Juni 2007
Borneo (Sarawak) - Auf den Spuren der Kopfjäger
Borneo ist eine Insel westlich von Singapore und die politisch auf drei Staaten aufgeteilt ist: Im Norden liegen die beiden Provinzen Sabah und Sarawak, die zu Malaysia gehören sowie das Sultanat Brunei; der größere Südteil gehört zu Indonesien.
Wir sind in die Provinz Sarawak, genauer gesagt nach Kuching geflogen.
Aber nun mal von vorn. Der Wecker hat am Samstag Nacht um halb drei geklingelt. Bei mir Morgenmuffel ist das eine denkbar ungünstige Zeit, aber was soll ich machen? Die Fluggesellschaft ließ nicht mit sich verhandeln.
Von Singapore aus haben wir ein Taxi direkt nach Johor Bahru in Malaysia genommen. Um sieben Uhr morgens ging dann der Flieger nach Kuching. Gebucht haben wir über Borneo Fairyland und Paul unser Guide hat schon am Flughafen auf uns gewartet. Und man muss sagen ... für einen Malaien war er ganz ansehnlich :-)
Sofort ging es zur Orang Utan Aufzuchtstation, da diese nur täglich 1.5 Stunden geöffnet hat. Das war mein persönliches Highlight. Man konnte die Orang Utans hautnah erleben. Es war ganz toll und sehr beeindruckend. Unglaublich wie ähnlich Affen uns doch sind ... mal abgesehen davon, dass wir nicht von Baum zu Baum schwingen. An Ritchie, den größten von allen, sind wir z.b. bis zu zwei Meter heran gekommen. Teilweise auch ganz schön gefährlich muss ich zugeben. Wenn er sich dann mal in Bewegung setzt, bekommt man es doch ein wenig mit der Angst zu tun.
Ja, genau … da vorn läuft Ritchie!!!!!!!
Nach etlichen Fotos hieß es erstmal 4 Stunden Auto fahren. Wir haben aber 2 mal auf Märkten und zum Mittagessen gehalten. Da hat uns Paul erst mal ein paar Malaiische Wörter beigebracht. Leider konnten wir uns nur eines merken. Das war aber auch mit Abstand das bedeutendste ... und zwar: "es schmeckt gut". Bei jedem Essen konnten wir das hervorbringen und ernteten ein freudiges Lachen!!!
Auf dem Markt konnten wir auch von einigen Früchten probieren. Die Snake Fruit schmeckt fantastisch. Eine Mischung aus süß und sauer. Allerdings aufpassen: Es gibt eine ganz ähnliche Frucht. Wir haben uns noch gewundert warum Paul unbedingt von uns beiden ein Bild machen wollte, als wir hinein beißen. Schaut euch das Bild an ... das sagt alles. sauer, sauer, sauer.
Angekommen in Bandar Sri Aman hieß es erstmal umsteigen in ein Boot. Wobei Boot hier zuviel gesagt ist. In einem kleinen Holzkanu ging es durch den Regenwald. Nach mehrmaligem Nachfragen, ob es auch wirklich keine Krokodile gibt, konnte ich auch in Ruhe die unglaubliche Natur genießen. Die schöne Bootstour führt uns zum Longhouse der Iban, das auf Pfählen am Fluss in den Urwald hinein gebaut ist.
Kurz nach unserer Ankunft und einer Tasse Tee führte uns Paul ein wenig in das Leben der Iban ein. Das Longhouse besteht eigentlich aus einem Gebäude/einer Hütte mit ca. 20 „Wohnungen“ für die verschiedenen Familien. Paul zeigte uns wie die Iban lebe
Nach einer dringend nötigen Dusche mit lauter netten Krabbeltieren hieß es erstmal lecker Essen. Paul hat extra für uns gekocht. Im Longhouse bei den Ibans gab es an dem Abend Affe. Richtig gehört. Leckeren Affen. Am beliebtesten ist das Gehirn … Dankend lehnten ab. Meine Experimentierfreude kennt auch
Grenzen. Nach dem Essen wurden wir ins Longhouse eingeladen. Dort wurden als erstes unsere mitgebrachten Geschenke verteilt. Wir grübelten lange was wir denn kaufen sollten. Und entschlossen uns den Frauen Nagellack und Lippenstift mitzubringen. Der absolute Renner. Hier kam die Ähnlichkeit zu den Affen wieder zum Vorschein. Mit gespitzten Lippen saßen sich die Frauen gegenüber und bemalten sich. Zu Paul meinten sie noch, dass sie beim nächsten Mal gerne knallroten Lippenstift hätten!!! Gut, Pink ist eben nicht jedermanns Farbe …
Dann wurde für uns ein Tanz aufgeführt und wir bekamen den lokalen Reiswein Tuak serviert. Den mussten wir mit einem lauten „Uuuuuuuuuu aahhhhhhhh“ Ruf in einem Schluck trinken. Paul war ganz entzückt, dass wir dies ohne Absetzen geschafft haben. ‚Paul … wir wohnen in Singapore und trainieren doch gründlich für solche Aktionen!!!’
Dann bekamen auch wir Kopfschmuck und wurden aufgefordert mitzutanzen. Also wenn ich mir Katja so angeschaut habe, wie sie mit ihren gewohnten Discobewegungen in einem Kreis hinter dem Häuptling hergehüpft ist, muss ich schon sagen, dass ich mich köstlich amüsiert habe.
Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück ging es am nächsten Morgen zur Dschungeltour. Paul zeigte uns, wie die Ibans mit Giftpfeilen ihre
So langsam hieß es leider schon den Rückweg antreten. Mit dem Boot wurden wir wieder nach Bandar Sri Aman gefahren und weiter ging es mit dem Auto. In Kuching hatten wir noch einige Zeit bis unser Flieger zurück nach Singapore ging. Paul hat uns das Sarawak Museum gezeigt und ist noch mit uns essen gegangen.
Dienstag, 15. Mai 2007
Vietnam - In 10 Tagen von Saigon nach Hanoi
1.- 3. Mai – Hồ Chí Minh City
Los ging es am 1 Mai abends von Singapore nach Hồ Chí Minh City.
Hồ Chí Minh City ist mit knapp 6 Millionen Einwohnern die größte Stadt Vietnams und ist noch unter ihrem alten Namen Sàigòn (bis April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam, Südvietnam) bekannt.
Nach unserer Ankunft haben wir uns gleich erstmal auf die Suche nach unserem Hostel begeben. Unser Guesthouse Nga Hoang war in einer kleinen Gasse im Backpackerviertel zu finden. Zunächst ein wenig skeptisch hat sich das Zimmer jedoch als sauber und absolut ausreichend erwiesen. Nach einer erfrischenden Dusche ging’s auch erstmal zum Essen. Hier hat mir Chris eröffnet, dass er jedes einheimische Bier in Vietnam ausprobieren und auf Fotos festhalten will. Na gut, dachte ich mir, so viele wird es ja nun auch nicht geben … Also ich habe jetzt so um die 12 Biersorten gezählt.
Am Mittwoch morgen haben wir uns schon recht früh den Wecker gestellt, um unser Sightseeing-Programm zu starten. Hierbei haben wir uns auch mal wieder voll und ganz auf den Lonely Planet verlassen und die empfohlene Walking Tour gemacht.
es nach dem leckeren Mittagessen noch zum Kriegsopfermuseum. Das Museum veranschaulicht die Schrecken des Krieges sehr einprägsam und zeigt schonungslos die Gräuel der Kriegshandlungen und die Folgen wie Missgeburten und Umweltzerstörung. Vom Museum aus haben wir uns mit dem Mofa zum Fluss fahren lassen, um uns dort gewaltig über den Tisch ziehen zu lassen. Ein alter Opi wollte uns mit seinem Kollegen mit dem Cyclo (eine Art Fahrrad) durch die Stadt fahren. Da uns die 3 Stunden Tour dann doch zu lange ging, haben wir diese auf 1 ½ verkürzt. Naja außer einem Markt und einem Tempel haben wir dann leider auch so gut wie keine Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen und dafür trotzdem 12 USD pro Person bezahlt.Erschöpft vom Tag haben wir uns abends zu einem leckeren vietnamesischen Straßenrestaurant fahren lassen … wieder mit dem Mofa. Das ist das Beste an Vietnam. An
jeder Straßenecke stehen Fahrer die einen für ein Appel und ein Ei durch die Gegend fahren. Und das macht so unglaublich viel Spaß. Überall hupt es und an einer Ampel stehen schon mal bis zu 50 Mofas. Man hat das Gefühl mittendrin zu sein und das Leben in Vietnam selbst wirklich mitzuerleben. In dem kleinen Straßenrestaurant haben wir dann was typisches für Hồ Chí Minh City gegessen … fragt mich aber nicht mehr wie es hieß. Es gab große Salatblätter in die Fleisch, Gemüse etc. eingewickelt wurde … hmm unglaublich lecker. Danach sind wir noch in die Saigon Saigon Bar und haben den Blick über die Stadt genossen. Einen Absacker gab es auch noch in der Bar des Hotel Rex. Am Donnerstag Mittag ging unser Flug von Hồ Chí Minh City nach Danang. Aufgrund von Militärübungen im Luftraum über Danang wurde erstmal ein paar Runden in der Luft gedreht. Da es in Danang nicht wirklich was zu sehen gibt, haben wir uns direkt mit dem Taxi nach Hội An fahren lasen. Hội An ist eine Küstenstadt am Südchinesischen Meer in Mittelvietnam (Annam) und hat ca. 25.000 Einwohner. Die Altstadt wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, da sie als gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus dem Zeitraum vom 15. bis zum 19. Jahrhundert gilt, deren Gebäude eine Verschmelzung einheimischer und fremder Einflüsse zeigen. (hab ich glatt mal aus Wikipedia geklaut :-))
Da Hội An lange nicht so groß und wuselig wie Hồ Chí Minh City ist, haben wir uns entschieden am Freitag ein Mofa auszuleihen und die Gegend auf eigene Faust zu erkunden und einen Strandtag einzulegen. Da wurde uns ein kleiner Strich durch die Rechnung gemacht. Am Abend unserer Ankunft waren wir noch ganz lecker essen und wurden von einem Kellner
Der Ausflug war absolut gelungen und man konnte einen Einblick in das tägliche Leben der
Am Nachmittag haben wir uns dann doch noch 2 Stündchen an den Strand gelegt und sind noch mit dem Mofa durch die Gegend gedüst. Ein absolut genialer und relaxter Tag …
5. - 6. Mai – Huế
Sonntag hieß es wieder früh aufstehen und mit dem Bus nach Huế zu fahren.
Huế ist eine Stadt in Mittelvietnam mit ca. 200.000 Einwohnern und war von 1802 bis 1945 Hauptstadt Vietnams und liegt die Stadt an der Grenze zwischen Nord-und Südvietnam nördlich der Stadt. Die sogenannte Entmilitarisierte Zone erlebte die schwersten Kämpfe während des Vietnamkrieges.
Am Sonntag haben wir uns die Zitadelle mit ihren verschiedenen Tempeln angeschaut u
Die zweite Anlage (leider weiß ich den Namen nicht mehr) war auch sehr schön … allerdings jünger und mit mehr westlichen Einflüssen. Es ähnelte schon mehr einer Art Schloß. Aber gerade die Verzierungen waren sehr schön und eben alles gut erhalten.
In einem Vierer Schlafabteil hieß es 13 Stunden Zugfahrt zu überstehen. Am Anfang war es noch sehr spannend. Es gab sogar Essen umsonst … hier haben wir uns jedoch nur für trockenen Reis entschieden :-) Alles
Nach einigen Stunden tat mir jedoch schon alles weh (was vielleicht auch auf meinen Arschkaltscher die Treppe runter in der Tempelanlage zurückzuführen ist) Auf jeden Fall war die Zugfahrt Horror. Die Matratzen waren zu klein, es war zu kalt und einer unser „Mitfahrer“ hat geschnarcht! Oh Oh, Chris tat mir an dem Tag echt leid. Mir ging’s nicht so wirklich gut und ich war ein wenig muffelig. Aber nur ein wenig … :-)
6. Mai – Hanoi
An dem Tag haben wir die eine Hälfte der Walking Tour gemacht. … einen Markt, eine Kirche, die Oper, hmm, was war da noch alles?
Abends sind wir erst am Hoan Kiem-See spazieren und da
7.- 8. Mai – Halong Bay Boat Trip
Am Dienstag hieß es so wie eigentlich jeden Tag früh aufstehen und bereit machen für die nächsten aufregenden Erlebnisse. Diesmal war eine 2 tägige Halong Bay Tour geplant. Die Halong-Bucht („Bucht des untertauchenden Drachen“) ist ein rund 1500 km² großes G
Am nächsten morgen hieß es auf einen Berg klettern. Oh ja, ich musste mich schon wieder sportlich betätigen. Also so langsam hat das auch echt über Hand genommen…Von oben aus hatte man einen tollen Blick auf das Wasser und die herausragenden Felsen. Bevor es leider schon wieder hieß zum Anlegeplatz zurück zu kehren, konnten wir uns noch mal im Wasser abkühlen und ein wenig an Deck sonnen.
Nun heißt es schon wieder langsam Abschied nehmen. Dies war der letzte Abend (Mittwoch) in Hanoi. Und wie immer haben wir diesen mit einem schönen Essen abgerundet.
Da unser Flieger erst am Donnerstag abend zurück ging, haben wir vormittags noch ein wenig nutzen wollen. Was eigentlich ein „Must“ in Hanoi ist, ist das Hồ Chí Mi
Für das Hồ Chí Minh Mausoleum sollte man jedoch genügend Zeit einplanen. Es ist nur bestimmte Tage geöffnet und dies auch nur für einige Stunden. Mehrere Monate im Jahr ist es komplett geschlossen, da sein Leichnam zu der Zeit restauriert wird. Im Mausoleum muss man am Eingang Kamera etc. abgeben, sollte lange Kleidung tragen und darf weder reden, noch lachen. Man steht also knapp 1 Stunde an, um dann hintereinander in einer Reihe in einen Raum zu gehen, in dem der Leichnam liegt. Man darf aber nicht stehen bleiben oder zu lang hinschauen. Dann wird man von den Sicherheitsbeamten verwarnt. Und nach einer Minute ist dann auch schon wieder alles vorbei :-)
So wie leider auch unser Vietnam Urlaub. Nach einer letzten Dusche und Essen mussten wir schon wieder zum Flughafen. Wobei wir uns auch schon beide wieder auf unsere neue Wahlheimat Singapore gefreut haben. Kein Dreck, Kein Gehupe, alles geordnet …
Aber Vietnam ist ein wunderschönes und aufregendes Land. Es gibt so vieles zu sehen und entdecken, … und die Menschen sind alle sehr freundlich. Der Trip war absolut klasse und ich kann Vietnam nur weiter empfehlen.



